Ettlingen

  • Mit einem Bein schon im Schwarzwald

    Geologisch führt Ettlingen gewissermaßen ein Doppelleben. Während die Altstadt noch am Rand des Oberrheingrabens liegt, beginnt nur ein paar Minuten weiter oben auf dem Panoramaweg am Weißen Bergle bereits der Nordschwarzwald – atmosphärisch ist er in Ettlingen aber längst allgegenwärtig. Vieles Historische und Architektonische verrät die Nähe zum Schwarzwald: die steilen Dächer, Fachwerk, kräftige Sandsteinsockel, rote Buntsandsteinelemente, Ornamente, Fassadengrafiken, alte Schriftzüge, Marktplatz, Albbrücke, Nepomuk und die kühle Prise aus dem Albtal.

  • Auf der Kanonenkugel nach Bad Herrenalb

    Noch bevor die Sonne hinter dem Mahlberg hervorkommt und ihre Strahlen in das Waldprechtstal wirft, will ich in Waldprechtsweier sein. Ich stehe am Albtalbahnhof von Karlsruhe und warte auf die Bahn, die mich in wenigen Minuten nach Ettlingen bringen soll. Genauer gesagt zur Haltestelle Erbprinz, wo ich in den Bus 104 umsteige und nach Waldprechtsweier weiterfahre. Bis hierher funktioniert der öffentliche Nahverkehr genauso, wie es im Fahrplan des KVV steht. Der Bus, der mich nach Waldprechtsweier bringen soll, hält direkt um die Ecke, an der Rastatter Straße 8–10. Bis er vorfährt, sind noch ein paar Minuten Zeit. Ich nutze die Gelegenheit und schaue mir das Eckhaus etwas näher an, laufe das Trottoir hinauf bis zum Bahnübergang.